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Iron Gate Hotel & Suites Prag Zentrum

Das Hotel gebaude ist ein untrennbarer teil des Prager

Historie

Teil von Bauer Hotel Group

Das Haus bei der eisenen Tür hat reiche Historie mit vielen Geschichten und ist ein wichtigen Teil der Geschichte Prags.

Es handelt sich um einen ursprünglich gotischen Baukomplex, der im sechzehnten Jahrhundert umgebaut wurde. Später erlebte er noch barocke und klassizistische Veränderungen. Um 1720 wurde an das Haus „Zur Eisernen Tür“ ein Turm angebaut, der zwei Etagen auf der Höhe des dritten und vierten Stockwerks hat.

Die bekannte Geschichte

In der Vergangenheit trug das Haus noch den Namen „Zu den zwei Hirschen mit einem Kopf“.

Der erste Besitzer war 1405 Jan Meisner. Das Gebäude gehörte dann im Laufe der Zeit einer Reihe von bürgerlichen oder adligen Besitzern. 1519 kaufte es der Altstädter Bürger und Primas Jan Hlava von Liboslav, ein bekannter Verfechter der städtischen Rechte und religiösen Freiheiten. Ein weiterer Besitzer, der reiche Kaufmann Thomas Habenstreit aus Streiffeld, ließ das Haus 1556 kostspielig umbauen.

Zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts gehörte dieses Patrizierhaus Jan Štastný Goliáš. Nach der Schlacht am Weißen Berg musste er wegen seines Glaubens aus dem Land fliegen, denn er wurde, zu seinem Glück bereits in seiner Abwesenheit, zum Verlust von Hals, Ehre und des gesamten Vermögens verurteilt. An ihn erinnerte wahrscheinlich auch das über dem spätgotischen, zur Straße Michalská führenden Portal des Hauses in reich geschmückter Kartusche angebrachte Bild des Goliath (= Goliáš). In einer weiteren Kartusche befand sich ein Madonnenbild. Das Ganze wurde von einer in Zierbuchstaben ausgeführten Bezeichnung des Hauses „Zur Eisernen Tür“ vervollständigt. Die Bilder in den Kartuschen gibt es heute nicht mehr, es blieben nur die leeren Stellen, und auch die Aufschrift mit der Bezeichnung des Hauses fehlt

Das Bild des Goliath, der auf seinem Rücken ein eisernes Tor trug, stellte aber in Wirklichkeit angeblich eine biblische Szene aus dem Leben des legendären Kraftprotzes Samson dar, dem man, als er von seiner Braut in der Stadt Gaza zurückkehrte, das Stadttor vor der Nase zuschlug. Der erzürnte Muskelberg riss das Tor heraus und trug die Torflügel auf die Anhöhe, die gegen Hebron zeigte. Die volkstümliche, humorvolle Interpretation besagt, dass es sich um einen Prager Bürger handelt, dem der missratene Sohn das Gewinnlos der Lotterie an der Tür festgeklebt hatte. Der Mann musste daher auf diese Weise in das Haus „Zur Eisernen Tür“ kommen, um seinen Gewinn einzulösen.

Lange Zeit blieb das Objekt dann in deutscher Hand. Zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts wurde hier durch das Verdienst des Grafen Ludwig Johannes von Hartig (1736-1813), der Musikliebhaber, Komponist und aktiver Musiker war, die Musikgesellschaft gegründet. Das geschah in Zusammenarbeit mit anderen, in der gleichen Richtung interessierten Prager Bürgern. Im Saal des Hauses „Zur Eisernen Tür“ wurden öffentliche Konzerte veranstaltet, bei denen Prager Künstler und auch Künstler, die im betreffenden Moment durch Prag reisten, auftraten. Die Persönlichkeit des Grafen von Hartig wurde die Vorlage für eine der Gestalten aus Mörikes Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“. (Den Ort, wo sich der Saal befand, kennen wir nicht.)

Der hiesige Saal wurde auch für Vorführungen fahrender Künstler vermietet, die im damaligen Prag eine sehr beliebte Unterhaltung für breite Schichten der Bevölkerung darstellten. 1775 trat hier der Gleichgewichtskünstler Hieronymus Heiden aus Eger auf. Ein „mechanisches Theater mit beweglichen Figuren“ stellte der Kleinseitner Bürger Ludwig Koch im Saal aus, und zwar für ein erschwingliches Eintrittsgeld. Später fanden hier auch Tanzveranstaltungen statt, und es wurde auch ein Spielsalon eingerichtet.

In einem so geräumigen Haus, dessen bebaute Fläche 1151 m˛ beträgt, spielte sich ein breites Spektrum an handwerklichen und kaufmännischen Aktivitäten ab. Es gab hier Schuhmacher, Krämer, Bilderhändler und ein Möbellager. Auf dem Hof befand sich auch ein Restaurant mit Sitzgelegenheiten im Freien – man könnte sagen eine Gartenwirtschaft. Die Illusion des Gartens bildeten zwei Oleander in großen Blumentöpfen.

Sein Handwerk übte hier auch der Posamentenmeister und Knopfmacher Jan Rissbitter aus. Als er am 5. Dezember 1811 starb, nahm die Witwe des Meisters Katerina, geborene Mechurová, seinen Gesellen zum Mann, der sechs Jahre jünger war als sie. Der Bräutigam war 24 Jahre alt oder eher jung. Dieser Bräutigam war niemand anders als der später bekannte Maler August Friedrich Piepenhagen (1791 – 1868). Obgleich er keine klassische Malausbildung hatte, wurde er ein sehr begehrter Landschafts- und Miniaturmaler. Die Posamentenwerkstatt im Haus „Zur Eisernen Tür“ behielten die Eheleute jedoch, was Pipenhagen einst mit folgenden Worten begründete: „Die Kunst geht dem Brot nach, findet es aber im Handwerk.“

In diesem Altstädter Haus kamen in den Jahren 1816 – 1825 die drei Töchter der Eheleute Piepenhagen – Anna, Karolina und Louisa – zur Welt. August Friedrich Piepenhagen starb am 27. September 1868 in seinem Sommersitz, dem ehemaligen Gehöft Jenerálka, das sich heute im Stadtteil Prag 6 befindet. Begraben wurde er auf dem evangelischen Friedhof in Karlín, nach dessen Auflösung seine sterblichen Überreste auf den VII. Friedhof von Olšany gebracht wurden.

Ein eigenständiges Kapitel in der Geschichte des Hauses „Zur Eisernen Tür“ war die Existenz der Fuchs-Druckerei und der Redaktionen mehrerer tschechischer Zeitungen, unter anderem von Hlas (Stimme), wo in den Jahren 1862 – 1865 auch Jan Neruda arbeitete, von Baráks Zeitschrift Svobody (Freiheit), und hier befand sich auch die erste Verwaltung und Expedition der Delnické listy (Arbeiterblätter), der ersten Arbeiterzeitschrift bei uns. Deren Redakteur war zuerst Josef Barák und später Josef Boleslav Pecka Strahovský.

Jan Neruda publizierte in Hlas am 18. Januar 1862 ein Feuilleton, in dem er ein Problem bekannte, mit dem er sich in den Amtstunden in der Redaktion herumschlagen musste. Dieses Problem war ein alter Leierkastenmann, der immer ein und denselben damaligen Schlager direkt auf dem Hof des Hauses spielte. Im Geiste verfluchte er ihn, gönnte ihm aber auch so oft wie möglich ein Almosen, denn der Alte unterbrach für eine Weile seine an diesem Tag bereits zum hundertsten Mal wiederholte Produktion, solange er das Kleingeld einsammelte.

Im Buch seiner Erinnerungen an das alte Prag, das Prag vor fünfzig Jahren, schreibt auch ein anderer Schriftsteller über den Hof des Hauses „Zur Eisernen Tür“ – und zwar Ignát Herrmann. Er erzählt, dass es hier einen Zeitungsladen mit hinter der Scheibe ausgestellten Zeitungen gab, und er als armer Junge hierher ging, um sie zu lesen. Er erinnert sich, wie er dabei vom Willen des Zeitungsladenbetreibers abhängig war, welche Seite in Richtung zur Auslage zeigte.

Parken

Das private Parken ist möglich in der Nähe des Hotels. Der Preis ist 500 Kronen/24 Stunden, wenn die Reservierung online auf dem Web des Hotels gemacht wird. Anders ist es 660 Kronen/24 Stunden. Die Wagenabfuhr: 50 Kronen.

Die Fußgängerzone

Das Hotel befindet sich in der Fußgängerzone. Kontaktieren Sie bitte unsere Hotelrezeption für die Wagenabfuhr.

ÖV

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